Die Namensfindung für das Baby

Vor allem Frauen denken häufig schon in ihrer Jugend darüber nach, welchen Namen ihre Kinder später tragen sollen. Oft werden diese Namen so lange im Kopf behalten, bis es dann tatsächlich soweit ist. Hier hat natürlich der werdende Papa auch noch etwas mitzureden und es beginnt eine aufregende Zeit, die sich aus Ideen sammeln, aussortieren und auch aus priorisieren zusammensetzt.

 

Mit Listen arbeiten

Bewährt hat es sich noch immer, mit Hilfe von Listen zu arbeiten und so nach und nach eine Auswahl zu finden, die beiden Elternteilen gut gefallen kann. Sowohl Mama als auch Papa nehmen sich ein Blatt Papier, unterteilen dies in einen Bereich für Jungen und einen Bereich für Mädchen und sammeln erst einmal ein paar Wochen lang Ideen, die ihnen in den Sinn kommen. Manchmal ist es ein Name, der laut auf der Straße gerufen wird, der im Gedächtnis bleibt. Die Listen bleiben geheim und werden erst zu einem festgelegten Zeitpunkt hervorgeholt. Wenn es dann soweit ist, sollten folgende Regeln bestehen:

1. Es wird sich über keinen Namen lustig gemacht
2. Es wird kein Name schlecht gemacht
3. Jeder darf sagen, warum er diese Namen besonders gut findet

Bei der Namenswahl kommt es darauf an, Respekt vor den Wünschen des Partners zu haben, auch wenn sie einem selbst möglicherweise nicht gefallen. Nun darf jedes Elternteil auf der Liste des anderen Namens wegstreichen. Übrig bleiben auf jeder Liste nur fünf Namen pro Geschlecht, die als Basis für die Entscheidung genutzt werden.

TIPP
Viele Eltern arbeiten auch mit Losen, sobald sie sich für eine bestimmte Anzahl an Namen entschieden haben, mit denen beide leben können. Auch ein Doppelname wird häufig als Alternative genutzt.

Schwangerschaftsbauch mit Papierschmetterlingen auf denen Namen stehen
 

Auf mögliche Probleme achten

Treffen sehr lange Vornamen auf sehr lange Nachnamen, kann das unter Umständen seltsam klingen und auch für das Kind später schwierig sein. Wer einen langen Nachnamen hat, der sollte den Vornamen eher kürzer halten. Ein weiteres Thema, das Eltern bei der Namensfindung häufig beschäftigt, ist die Frage nach den Hänseleien. Wird mein Kind mit diesem Namen gehänselt? Gibt es den Namen nicht schon zu oft? Fakt ist: Wenn Kinder andere Kinder ärgern möchten, finden sie immer einen Grund – unabhängig vom Namen.

 

Welche Schreibweise soll es sein?

Selbst wenn die Entscheidung für den Namen gefallen ist, stellt sich noch immer die Frage nach der gewünschten Schreibweise. Viele Namen, wie Karola oder Carola, Sven oder Swen, Katrin oder Kathrin, haben unterschiedliche Schreibweisen. Natürlich möchten sich Eltern gerne von der Masse absetzen. Weicht die Schreibweise jedoch sehr stark von den bekannten Schreibweisen ab, kann dies später für das Kind schwierig werden. Es muss den Namen dann immer buchstabieren und schreibt ihn möglicherweise auch selber falsch.

Doch was ist, wenn Mama und Papa aus ganz anderen Kulturen stammen? Kompromisse sind das Zauberwort und sollten unbedingt gefunden werden. Auch Namen aus verschiedenen Kulturkreisen müssen nicht zu außergewöhnlich und unbekannt sein. Es gibt eine Vielzahl an Namen, die aus anderen Ländern stammen, in Deutschland dennoch bekannt und gut auszusprechen sind. Es lohnt sich, auf die Suche zu gehen und sich dafür auch Zeit zu lassen.

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