Mama und Papa werden – die freudige Nachricht

Die freudige Nachricht über eine Schwangerschaft kündigt sich bei beiden Elternteilen unterschiedlich an. Während die werdende Mama sie vermutlich an den ersten körperlichen Veränderungen erkennen wird, ist es für den Papa eine ganz besondere Überraschung. Viele Frauen entscheiden sich, die Nachricht mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu überbringen.

 

Die Veränderungen für die Mama

Die Hormone sind gerade zu Anfang einer Schwangerschaft nicht zu unterschätzen. Die Veränderungen, die eine Frau durchläuft, sorgen nicht nur für Freude sondern auch für Angst und für Unwohlsein. Schon in den ersten Wochen nehmen Blutvolumen und auch körperlicher Umfang meist zu. In der fortgeschrittenen Schwangerschaft kommen dann Gelüste, vielleicht auch Wassereinlagerungen und Gewichtszunahmen noch weiter hinzu. Das kann verunsichern und auch die eine oder andere Träne laufen lassen. Für den Papa ist es ebenfalls eine schwierige Zeit. Er fühlt sich hilflos, weiß nicht, wie er der Partnerin helfen kann und kommt sich ein wenig fehl am Platz vor. Auch seine Ängste und Sorgen dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

TIPP
Damit die Beziehung nicht zu kurz kommt, sollten ausführliche Gespräche und genügend Paar-Tage eingeplant werden. Wer sich zusammen auf das Baby freut, der kommt besser mit den Veränderungen klar.

 

Gemeinsam geht alles leichter

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit für beide Elternteile und daher sollten besonders viele Termine auch gemeinsam wahrgenommen werden. Die Untersuchungen beim Frauenarzt gehören hier ebenso dazu wie die Besichtigung im Kreissaal oder die Kurse für die Geburtsvorbereitung. So können sich beide Seiten hervorragend auf die neue Zeit vorbereiten. Offene Fragen werden beantwortet und auch hier steht noch einmal die gemeinsame Zeit im Vordergrund. Ein weiterer Tipp ist es, gemeinsam ein Tagebuch über die Schwangerschaft zu führen und immer abwechselnd etwas einzutragen. Auch der Einkauf für das Baby darf ruhig zusammen durchgeführt werden.

TIPP
Werdende Väter können, zusammen mit den Freundinnen der Partnerin, eine kleine Babyparty planen. Es gibt tolle Partyartikel für Mütter. Bei Kuchen und Tee tauschen sich die Frauen dann über ihre Erfahrungen aus und genießen das ungezwungene Beisammensein.

Mann und Frau sind zusammen beim Frauenarzt
 

Die Hebamme als Unterstützung

Neben den Besuchen beim Frauenarzt steht vielen werdenden Eltern auch eine Hebamme zur Seite. Diese ist bei Fragen jederzeit erreichbar und kann Unsicherheiten auf einen ganz besonderen Weg ausräumen. Das Vertrauen muss jedoch stimmen. Daher sollte die Suche nach der passenden Hebamme ebenfalls zusammen durchgeführt werden. Tipps gibt es vom Frauenarzt, es ist aber auch möglich, in der Umgebung zu schauen oder sich auf die Erfahrungen von Bekannten zu verlassen. Es gibt eine freie Hebammenwahl. Selbst wenn der erste Termin nicht so funktioniert wie erhofft, kann auch nach einer Alternative geschaut werden. Einige Hebammen gehen auch mit in den Kreissaal. Dies sind jedoch spezielle Beleghebammen, die es heute oft nur noch wenig gibt. Umso wichtiger ist es, sich frühestmöglich um eine Hebamme zu kümmern, meist schon mit dem ersten Frauenarzttermin, damit es später nicht zu einer stressigen Suche kommt.

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