Bewegung von Mutter und Kind – ein Unterschied wie Tag und Nacht

Der Nachwuchs im Bauch wird immer aktiver und schiebt dabei nicht nur das Fruchtwasser, sondern auch die Organe hin und her. Mama fühlt sich dagegen immer unbeweglicher und schnauft schon beim Treppensteigen. Diese Einschränkung in der Bewegung bei der Mama kann auf das Gemüt schlagen. Jetzt gilt es, sich etwas Besonderes zu gönnen. Schöne Badaccessoires und ein gemütliches Bad bei Kerzenschein sind eine gute Idee, um auch das letzte Drittel der Schwangerschaft genießen zu können. Auch in der Nacht wird es langsam ungemütlich? Jede Drehung verleiht das Gefühl, einen Sack Kartoffeln mit auf die andere Seite zu nehmen? Weiche Kissen sind Helfer, die auf keinen Fall im Bett fehlen dürfen.

TIPP
Kissen stützen den Bauch ab und entlasten Beine und Rücken. So wird auch der Schlaf wieder erholsamer und die schlaflosen Phasen lassen sich besser überbrücken.

Große Schwester horcht an Mamas Schwangerschaftsbauch
 
Schwangere Frau steht glücklich am Fenster und hält sich den Bauch

Sorgen und Ängste in den Griff bekommen

Wie wird die Geburt? Wird alles gut gehen? Was passiert danach? Komme ich als Mutter mit den veränderten Umständen zurecht? Diese Fragen sind ganz sicher nichts Unnormales sondern beherrschen nun die Gedanken und schüren Ängste. Wichtig ist es, mit dem Partner, der Freundin oder auch der eigenen Mutter darüber zu reden und sich die Ängste nehmen zu lassen. Gedanken machen ist gut – Ängste wirken sich dagegen schlecht auf Mutter und Kind aus.

 

Nestbautrieb und Klinikkoffer

So langsam wird es ernst und der Klinikkoffer sollte bereit stehen, damit der werdende Vater nicht plötzlich vor einer unlösbaren Aufgabe steht, wenn es losgeht. Hier ist es hilfreich, bereits eine Liste zu erstellen, einen schönen Koffer oder eine Tasche zu kaufen und nach und nach alles von der Liste hineinzulegen. Auf diese Weise wird die Vorfreude noch einmal geschürt. Auch der Nestbautrieb darf nun komplett ausgelebt werden. In diesem Fall ist eine Liste ebenfalls eine gute Wahl. Was fehlt noch für das Baby? Was für die Mama? Sind ausreichend bequeme Kleidungsstücke für die Zeit nach der Geburt vorhanden? Gemütliche XL-Shirts und locker sitzende Hosen werden zum liebsten Begleiter der Mama. Wenn die wichtigsten Grundlagen vorhanden sind, dürfen auch Accessoires einziehen und das Kinderzimmer abrunden. Vom Bilderrahmen mit Ultraschallfotos bis hin zu Kuschelkissen und Spieluhren ist alles möglich.

Werdende Mütter sollten die Zeit im letzten Schwangerschaftsdrittel nutzen und noch einmal ausgiebig schlafen oder ein gutes Buch zu lesen. Beides wird nach der Geburt des Kindes etwas kürzer kommen. Gleichzeitig lassen sich auf diese Weise die rotierenden Gedanken ein wenig beruhigen.

Babyanziehsachen in blau und grün ordentlich gefalten

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