Einschlafen

Das, was für viele von uns Erwachsenen etwas ganz Selbstverständliches ist, wird bei kleinen Kindern häufig zum Problem: das Einschlafen! Warum nur, fragen sich dann die Eltern, wehren sich die Kleinen so vehement dagegen, ins Bett zu gehen und zu schlafen? Schlaf ist doch erholsam, tut gut und als Erwachsener ist man meist sogar froh, wenn man abends endlich völlig übermüdet ins Bett sinken darf. Für Kinder hingegen scheint das Zubettgehen eher eine Strafe zu sein und das Einschlafen gestaltet sich häufig als Ding Unmöglichkeit. Das kann, muss aber nicht so sein!

 

Tipps zum besseren Einschlafen: abends kehrt Ruhe ein!

Tipps, damit der Nachwuchs abends besser in den Schlaf findet, gibt es wie Sand am Meer. Was nun bei welchem Kind hilft und was bei welcher Familie überhaupt anwendbar ist, ist natürlich individuell völlig unterschiedlich. Dennoch sollten Eltern gewisse Regeln beachten, mit denen sie ihrem Kind das Einschlafen womöglich etwas einfacher gestalten. Viele Kinder finden deswegen abends nicht in den Schlaf, weil sie schlichtweg überdreht sind. Heutzutage wird schon ein Kleinkind mit extrem vielen Reizen überhäuft. Das beginnt morgens in der Kinderkrippe und endet abends im fröhlichen Spiel mit Papa oder Mama. Dagegen ist natürlich grundsätzlich nichts einzuwenden, dennoch sollte man die Stunde(n) vor dem Zubettgehen doch etwas ruhiger und gemütlicher angehen lassen. Kissenschlachten, wildes Herumtollen oder aufregende Fernsehfilme drehen nur noch mehr auf und lassen die Kleinen nicht zur Ruhe kommen, wenn es heißt „ab ins Bett“.

Stattdessen sollten Eltern ihren Kindern lieber abends noch ein Buch vorlesen, gemeinsam etwas singen und den Tag in aller Ruhe ausklingen lassen. Das sind schon mal gute Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf.

Mama und Baby schauen sich ein Bilderbuch zusammen an
 

Wichtig für das Schlafen: Routine und Rituale

Ganz wichtig – und zwar nicht nur beim Thema Schlafen – sind tägliche bzw. abendliche Rituale, die dem Kind den Alltag erleichtern und strukturieren helfen. Aber auch eine gewisse Routine sollte sich einspielen, denn wenn das Kind einmal um 19 Uhr, einmal jedoch erst um 22 Uhr zu Bett muss, braucht man sich über Schlafprobleme nicht zu wundern. Sinnvoll ist es also, gerade bei kleineren Kindern, auf einen gewissen Rhythmus zu achten. Und zwar idealerweise während des ganzen Tags. Wenn es immer um die gleiche Zeit ins Bett geht, wird es sich irgendwann an diese Routine gewöhnt haben.

Aber auch Rituale helfen ungemein beim Einschlafen. Ein nettes Einschlafritual ist beispielsweise das Vorlesen eines Bilderbuchs, das abendliche Gebet, ein Einschlaflied, das gemeinsame Besprechen des Tages mit Mama oder Papa oder was auch immer dem Kind und den Eltern gefällt.

Konsequenz – aber wie und an wann?

Bei einem kleinen Baby schon mit letzter Konsequenz das Einschlafen „erzwingen“ zu wollen, ist in jedem Fall fehl am Platz. Wenn aber 2- oder 3jährige immer noch allabendlich Theater machen, wenn Schlafenszeit ist, ist es an der Zeit, Konsequenzen zu ziehen. Eltern, die immer wieder dem Willen ihres Kindes nachgeben, tun sich – und ihrem Nachwuchs – nichts Gutes damit. Ein Dreijähriges ist durchaus in der Lage, es zu verstehen, wenn die Mama ankündigt: „noch einmal singen, noch 10 Minuten spielen und dann ist Schluss“. Kinder wollen sogar, dass Eltern konsequent sind, denn gerade dann spüren sie, dass in gewisser Weise darauf Verlass ist, was Mama und Papa sagen.

Fakt ist: der Weg bis zum guten Ein- und Durchschlafen ist lang – aber es lohnt sich, daran zu „arbeiten“!

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