Durchschlafen

Durchschlafen – das ist der unerfüllte Traum vieler Eltern. Wann nur schläft das Baby endlich durch? Es gibt mitunter fast schon eine Art Wettbewerb unter den Müttern – „waaas? Deines schläft noch nicht durch? Meines schon lange!“

 

Was genau ist eigentlich Durchschlafen?

Dabei stellt sich aber auch immer die Frage, wie genau man „Durchschlafen“ denn eigentlich definiert. Bedeutet Durchschlafen, dass das Baby von 20 Uhr bis 6 Uhr schläft? Oder aber von 17 Uhr bis 3 Uhr in der Früh? Kann man auch von Durchschlafen sprechen, wenn es um Mitternacht einschläft und dann wieder um 5 Uhr morgens wach ist? Das alles ist letztendlich eine Definitionssache. Normalerweise spricht man von Durchschlafen dann, wenn das Baby zum ersten Mal eine Nachtmahlzeit ausfallen lässt. Sprich, wenn es ansonsten beispielsweise alle 3 Stunden Hunger hat, in der Nacht aber erst nach 6 Stunden.

Im Übrigen kann sich die Sache mit dem Durchschlafen auch immer mal wieder ändern. Eltern, die sich glücklich schätzen, weil ihr 3 Monate altes Kind bereits „durchschlaft“, sollten sich nicht zu früh freuen. Denn der nächste Wachstumsschub oder auch die Zähnchen können in Kürze wieder dafür sorgen, dass das mit dem Durchschlafen nur von kurzer Dauer war. Bis Kinder wirklich dauerhaft und regelmäßig durchschlafen, kann es – sehr zum Leidwesen der Eltern – Jahre dauern. Manchmal aber auch nur Monate. Ein Patentrezept für sicheres uns schnelles Durchschlafen gibt es natürlich leider nicht. Dennoch gibt es immer ein paar Möglichkeiten, um das Baby sanft daran zu gewöhnen.

 

Tipps für besseres Durchschlafen

Auch hier ist wieder ganz wichtig zu erwähnen, dass jedes Kind einen festen Tages- und Schlafrhythmus benötigt. Das bedeutet einen möglichst klaren und geregelten Tagesablauf und möglichst immer die gleichen Bettgehzeiten. Außerdem sollte es nicht zu früh ins Bett gelegt werden, wenn es noch gar nicht müde ist – allerdings auch nicht zu spät. Ganz kleinen Babys kann man schon einen gewissen Tag- Nachtrhythmus beibringen, indem man nachts, wenn Stillzeit ist, möglichst wenig Licht macht, wenig spricht und nicht mit ihnen spielt – so lernen sie recht schnell, was der Unterschied ist zwischen Tag und Nacht.

 

Wie konsequent dürfen die Eltern durchgreifen?

Bei Babys bis 6 Monaten jedoch sind konsequente erzieherische Maßnahmen in der Regel noch nicht zielführend – auch wenn Eltern oftmals meinen, das Kind wolle sie ärgern – dazu sind Säuglinge noch gar nicht in der Lage. Schreit ein Baby, hat es ein Bedürfnis und Eltern sollten herausfinden, wie ihm geholfen werden kann.

Ist das Kind schon etwas älter, kann jedoch eine gewisse elterliche Konsequenz nicht schaden. Zu dem Thema Durchschlafen gibt es eine ganze Reihe von passender Literatur – ob diese jeweils zum Erfolg führt, ist individuell ganz unterschiedlich.

Mitunter wird den Eltern dazu geraten, das Kind irgendwann einfach schreien zu lassen. Das allerdings ist nicht jedermanns Sache und ob es erfolgsversprechend ist, sei ebenfalls dahingestellt. Wenn Eltern allerdings auf dem Zahnfleisch daherkommen, weil seit Monaten nicht mehr an Schlaf zu denken ist, sollten sie ihrem Kind sanft, aber bestimmt klarmachen, dass nachts geschlafen wird. Manchmal helfen auch schon Kleinigkeiten: ein Nachtlicht im Zimmer des Kindes, eine halb geöffnete Türe, eine Spieluhr etc. Auf jeden Fall sollten sich Eltern nicht auf eine nächtliche Spielstunde einlassen, sondern ihrem Nachwuchs immer wieder klar machen, dass nachts Schlafenszeit ist.

Mit den bei uns im Sortiment erhältlichen Spieluhren oder Nachtlichtern erleichtern Sie Ihrem Baby unter Umständen das Ein- und Durchschlafen erheblich – schauen Sie sich einfach mal hier in unserem Online-Shop um. Nachtlichter bringen Licht ins „unheimliche“ Dunkel und mit einer Spieluhr am Bettchen schläft es sich gleich nochmal so gut ein – wetten?

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