Mode für das Krankenhaus – entspannt in die Geburt

Früher war es ganz normal, dass die werdende Mutter in den Wehen im Krankenhaus ein Hemd erhielt, das hinten lediglich zugebunden wird und somit offen ist. Auch heute noch ist es natürlich selbstverständlich, dass Krankenhäuser Nachthemden stellen. Es ist jedoch kein Muss, diese für die Geburt anzunehmen. Viele Frauen entscheiden sich dafür, lieber zu ihrer eigenen Kleidung zu greifen, da sie sich darin einfach am Wohlsten fühlen. Dennoch sollte beim Auswählen der Mode für das Krankenhaus vor allem darauf geachtet werden, dass die Kleidung auch funktional ist.

 

Für die Geburt – lang und bequem

Eine Geburt zieht sich teilweise über mehrere Stunden. Während dieser Stunden liegt die Frau nicht einfach nur auf dem Bett und wartet, dass etwas passiert. In vielen Krankenhäusern wird empfohlen, noch ein paar Schritte zu gehen, Treppen zu laufen und sich zu bewegen. Da jedoch immer wieder Untersuchungen anstehen, möchten die wenigsten Frauen hier noch zu Hose und Oberteil greifen. Idealerweise wird daher zu einem möglichst langen Oberteil oder einem Nachthemd gegriffen, das bis zur Mitte der Oberschenkel reicht. So sind Oberkörper und Unterleib ausreichend bedeckt. Damit die Füße nicht kalt werden, dürfen kuschlige Socken nicht fehlen. Auch Hausschuhe sind eine gute Wahl, schließlich möchte die werdende Mama vielleicht zwischendrin auch die Toilette aufsuchen.

TIPP
Schlafshirts sind geschnittenen wie T-Shirts, haben aber die Länge von Nachthemden. Auch ein Blick in die XL-Abteilung eines Sortiments oder in den Herrenbereich lohnt sich auf der Suche nach passender Mode für das Krankenhaus.

 

Mode für die Tage nach der Geburt

Wenn das Baby erst einmal auf der Welt ist, beginnen die aufregenden Tage zusammen mit dem neuen Erdenbürger. Die normale Aufenthaltsdauer im Krankenhaus bei einer komplikationslosen Geburt und einem gesunden Baby, liegt bei etwas zwei bis drei Tagen. Auch für diese Zeit sollte an gemütliche Mode gedacht werden. Zum Stillen ist es besonders vorteilhaft, etwas weiter ausgeschnittene Oberteile oder geknöpfte Hemden und Blusen dabei zu haben. Es gibt auch schöne Nachthemden, die mit einer Knopfleiste versehen sind. Dies ist natürlich besonders praktisch, aber kein Muss. Es ist ebenso möglich, ein einfaches Oberteil hochzuschieben, wenn das Baby angelegt wird.

TIPP
Der Still-BH sollte schon mit ins Krankenhaus genommen werden. Er hat die Größe, die während der Schwangerschaft gepasst hat. Nach dem Milcheinschuss ist es möglich, dass noch weitere Still-BHs in anderen Größen gekauft werden müssen.

 

Ganz gemütlich in Hose und Shirt

Nach einer normalen Geburt ebenso wie nach einem Kaiserschnitt wissen Frauen lockere und gemütliche Mode zu schätzen. Jogginghosen oder Hosen mit einem breiten Bund dürfen daher in keiner Kliniktasche fehlen. Sie entlasten den Bauch, drücken nicht und schneiden nicht ein. Auch Leggings sind eine gute Alternative, die eingesetzt werden kann. Wer lieber ein T-Shirt statt ein Langarmshirt trägt, der sollte noch nach einer kuschligen Strickjacke Ausschau halten. Oft ist es in den Krankenhauszimmern etwas kühler und die Strickjacke lässt sich schnell an- und ausziehen.

NICHT VERGESSEN
Der Bademantel oder Morgenmantel sollte auf keinen Fall beim Krankenhausaufenthalt fehlen. Schnell übergeworfen ist er das Lieblingsstück frisch gebackener Mamas.

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