Tischmanieren

Ganz wichtig ist, dass man beim Thema Tischmanieren immer das Alter des Kindes berücksichtigt. Dass Kleinkinder nun mal mit allen Sinnen essen und dabei eben auch die Hände benutzen, ist ganz normal. Wenn aber 6-jährige munter am Tisch rülpsen, alles verkleckern oder schmatzen, ist das nicht mehr ganz so lustig. Im Hinblick darauf, dass aus den niedlichsten Kindern auch mal Erwachsene werden, die möglicherweise ihre Mittagspause mit Kollegen beim Essen in einer Kantine verbringen, ist es umso wichtiger, ein Augenmerk auf gesittete Tischmanieren zu legen.

 

Gute Tischmanieren – wann sollte das Kind diese beherrschen?

Ein paar Grundregeln sollten dem Kind ab etwa einem Alter von zwei Jahren anerzogen werden. Dazu gehört zum Beispiel, dass man nicht schmatzt, nicht mit vollem Mund redet, erst dann vom Tisch aufsteht, wenn alle anderen ebenfalls ihre Mahlzeit beendet haben, dass man nicht lümmelt, sondern aufrecht sitzt und natürlich auch der richtige Umgang mit Besteck.

Messer, Gabel und Löffel richtig halten will nämlich gelernt sein und verständlicherweise tun sich gerade kleine Kinder noch etwas schwer mit dem Handling. Warum nur will die Suppe einfach nicht auf dem Löffel bleiben? Wie schaffe ich es, etwas mit Messer und Gabel zu zerkleinern, ohne dass alles daneben geht? Natürlich dürfen und sollten Eltern ihrem Sprössling, wenn es die ersten Mal mit Besteck isst, das Essen mundgerecht in kleine Häppchen zerschneiden.

Gute Tischmanieren ansprechen und üben

Und dann kann man altersentsprechend damit beginnen, Regeln einzuführen. Ist das Kind schon etwas älter und hat Geschwister im ähnlichen Alter, sind auch Wettbewerbe ganz lustig nach der Art „wer schafft es, am wenigsten zu kleckern?“.

Immer der erste sein zu wollen, der das Essen bekommt, ist genauso unhöflich wie mit vollem Mund sprechen, aufstehen, wenn andere noch essen oder mit dem Finger im Essen herumzustochern.

Es sollte auch gelten, dass mit dem Essen nicht gespielt wird und neben dem Essen hat Spielzeug – mit Ausnahme von Babys – auch nichts verloren.

 

Beim gemeinsamen Essen eine positive Atmosphäre schaffen

In jedem Fall sollte das Essen nicht nur immer möglichst zur gleichen Zeit stattfinden, sondern es sollte grundsätzlich mindestens einmal am Tag die ganze Familie zusammenkommen, um zu essen, sich auszutauschen und einfach beisammen zu sein. Gemeinsames Essen ist ein wichtiges und nicht zu unterschätzendes Ritual, man kann den Kindern damit auch signalisieren, dass es dabei nicht ausschließlich um die Nahrungsaufnahme geht, sondern auch um Gesellschaft und Gemeinsamkeit.

Es dabei zu übertreiben, bringt hingegen rein gar nichts. Denn dann wird den Kindern der Spaß am Essen verleidet – und das wiederum wäre kontraproduktiv.

Harmotisches Frühstück mit der ganzen Familie

Wie heißt es so schön? Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Und genau deswegen ist es durchaus wichtig, ab einem gewissen Alter Wert darauf zu legen, dass der Sprössling zumindest ein gewisses Mindestmaß an Tischregeln beherrscht. Natürlich kann ein Einjähriger ganz sicher nicht essen, ohne zu kleckern – das wäre ein bisschen viel verlangt. Aber mit der Zeit sollte das Kind durchaus in der Lage sein, anständig zu essen und die eine oder andere Tischregel verinnerlicht haben.

Damit das Gekleckere bei Babys Mahlzeit sich zumindest etwas in Grenzen hält und die Kleidung darunter vor unschönen Flecken geschützt ist, finden Sie bei uns im Sortiment eine große Auswahl an praktischen Lätzchen – kein Problem also, wenn doch mal was daneben geht!

Weitersagen