Entwicklung des Babys von 0-6 Monaten

Schier unglaublich, was sich bereits im ersten Lebenshalbjahr des Babys so alles tut. Während das Neugeborene noch viel Zeit verschläft und sich kaum bewegen kann, ist das Halbjährige schon richtig munter, interessiert sich für seine Umwelt, fängt an zu brabbeln und sich fleißig zu bewegen, beispielsweise in dem es sich seitlich rollt. Alle paar Tage werden Eltern wieder etwas Neues entdecken, was ihr Nachwuchs gelernt hat und mit Begeisterung probiert und anwendet.

 

Babys Entwicklung – aufregend und rasant!

Während das Neugeborene sich eigentlich noch fast überhaupt nicht wirklich bewegen kann, ist ein wenige Wochen alter Säugling bereits dazu in der Lage, beispielsweise den Kopf in der Bauchlage ein paar Sekunden lange oben zu halten. Eine enorme Kraftanstrengung! Und kaum kann es den Kopf halten, folgt auch schon die nächste Bewegung – und zwar schneller, als es einem manchmal lieb ist: Baby schafft es nun, sich vom Bauch auf den Rücken und kurz danach, vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Gerade deswegen sollte das Kleine niemals unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch gelassen werden. Denn meistens ist es gerade dann so weit, wenn überhaupt niemand damit rechnen würde.

Weiterhin ist ein wenige Wochen altes Kind langsam immer mehr in der Lage, die Händchen und die Arme einzusetzen. Die Finger und Füße sind in dieser Zeit das interessanteste Spielzeug überhaupt. Dem schließt sich auch gleich die Phase an, in der Baby alles, aber auch wirklich alles, was es erreichen kann, in den Mund steckt und ablutscht: die orale Phase. Das kann natürlich mitunter ganz schön gefährlich werden, Kleinteile sollten dann keinesfalls mehr in Babys Reichweite herumliegen, da es sonst daran ersticken könnte.

Ab circa 4 Monaten beginnen die meisten Babys zu zahnen und mit 6 Monaten fangen ganz schnelle Kameraden sogar schon mit Krabbeln an.

Baby eingekuschelt in einer Bärenjacke liegt auf einer Decke.
 

Die Sprache entwickelt sich langsam, aber sicher

Was die Sprache anbetrifft, ist ein Neugeborenes bekanntermaßen ausschließlich in der Lage, durch Schreien auf sich aufmerksam zu machen – allerdings kann es durchaus sein, dass das Geschrei in der Art und vom Kang her variiert. Im Laufe der Zeit wird das Baby anfangen, mit der Stimme zu spielen, sprich zu brummen, zu „lallen“, zu quietschen oder auch zu singen. Richtig Worte sprechen kann ein Baby in der Regel in den ersten 6 Lebensmonaten noch nicht. Wichtig ist aber gerade in dieser Zeit, viel mit dem Baby zu sprechen und ihm vorzusingen – ruhig auch in Babysprache – denn gerade jetzt ist es ausgesprochen sinnvoll, Babys Sprachtentwicklung auf diese Weise sanft zu fördern und zu unterstützen. Keinesfalls sollte man ein Baby vor den Fernseher setzen, damit es sich dort z.B. sprechende Personen ansieht. Diese nämlich reagieren nicht – wie etwas Mama oder Papa – auf das Baby, was auf Dauer sehr frustrierend sein kann.

Meilensteine in der Entwicklung des Babys:

  • Das gezielte Benutzen der Stimme durch Quietschen oder Brabbeln
  • Das erste Lächeln zeigt sich nach wenigen Wochen
  • Das Kind kann unterschieden zwischen Mutter, Vater und anderen Personen, manchmal beginnt es auch schon zu fremdeln
  • Es lernt, die Händchen gezielt einzusetzen und damit zu greifen
  • Die orale Phase beginnt
  • Es lernt, das Köpfchen zu halten und sich zu drehen
  • Es wird wacher und an seiner Umwelt interessiert
 

Aber wie immer gilt auch hier: wenn Baby mal nicht „im Zeitplan“ liegt, ist das nicht unbedingt gleich ein Grund zur Sorge! Die oben genannten Zeiten sind nur Richtwerte – beim einen Baby geht es etwas schneller, während das andere eben einfach noch ein paar Wochen braucht. Wenn der Kinderarzt regelmäßig aufgesucht wird zwecks Vorsorgeuntersuchungen, wird dieser ohnehin ein eventuelles Defizit schnell feststellen.

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